Eine jahrhundertealte Tradition

Weine aus Oberkirch haben jahrhundertealte Tradition: Das Renchtal mit dem historischen Weinstädtchen Oberkirch liegt 25 km östlich von Straßburg. Die kleine, aber feine Weinregion im Weinbaugebiet Baden zählt zu den wärmsten Gebiet in Deutschland. Der Weinanbau in Oberkirch blickt auf eine lange Tradition zurück: Vor rund 2000 Jahren brachten die Römer die Rebpflanzen in unsere Region. Die ältesten schriftlich überlieferten Zeugnisse des Weinbaus stammen aus dem 11. Jahrhundert. Die Prämonstratenser-Mönche gründeten das Kloster Allerheiligen und brachten die Bewirtschaftung der Weinberge zur Blüte. Sie legten damit den Grundstein für den hohen Stellenwert, den Oberkircher Wein bei vielen Weinliebhabern genießt.


Johann Jacob von Grimmelshausen (1621-1676) war nicht nur einer der bedeutendsten deutschen Dichter des Barocks, sondern auch ein großer Förderer des Weinbaus hier im Renchtal. Im Laufe seines Lebens arbeitete er im Auftrag seines Dienstherrn Baron Hans-Reinhard von Schauenburg als Verwalter der Weinberge des Schauenburgischen Rebhofes in Oberkirch. Außerdem war er Wirt der Gaststätte "Zum Silbernen Stern". Hier schrieb er seine Hauptwerke wie z. B. seinen weltberühmten "Simplicius Simplicissimus". Die Gaststätte "Zum Silbernen Stern" wird heute noch als Wirthaus betrieben. Das Wahrzeichen des Weinortes Oberkirch, die Ruine Schauenburg, ist auch das Wappenzeichen unserer Winzergemeinschaft.

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